Mein erster Kontakt zur Zauberei

In der zweiten Klasse wurde angekündigt, dass ein Zauberer kommt. Mann, war das spannend. In der Turnhalle wurde eine kleine Bühne aufgebaut und die ganze Grundschule sah zu. Ich kann mich an genau 3 Sachen erinnern:

1. Die Zaubershow muss sehr langweilig gewesen sein, denn schon nach ein paar Tricks fing ich an zu träumen. Ich träumte von einer großen Bühne mit vielen bunten Scheinwerfern. Kein Wunder, in der Turnhalle gab es ja nur eine Minibühne

2. an genau drei Tricks, kann ich mich erinnern. Der erste – totlangweilig. Ich dachte nur, wann ist der endlich fertig. Beim zweiten kamen Münzen aus der Nase. Beim dritten kann ich mich v.a. an den Geschmack der Bonbons erinnern, die aus einer Kasserolle gezaubert wurden.

3. Nach der Vorführung habe ich mir ein kleines Heft für 5 DM mit ein paar Tricks drin gekauft. Die Zaubervorführung mit 3 DM bezahlte meine Mama. Das Heft besitze ich vermutlich immer noch. Die Tricks da drin werden aber sicher nie besser.

Zum Glück gibt es ja jedes Jahr Weihnachten. Von meiner Omi und meinem Opa bekam ich einen Zauberkasten von Schmidt geschenkt. Wenn alle helfen wollen, fehlt einem irgendwann das Publikum. So kam es, dass ich dann selbst einen Trick einstudierte und ihn vor der Klasse zeigte. Obwohl ich geübt hatte, ging der Trick nicht 100% so glatt wie ich mir es vorgestellt hatte. Also war ich enttäuscht und pfefferte den Zauberkasten für lange Zeit in die Ecke.

Ein Gedanke zu “Mein erster Kontakt zur Zauberei

  1. Das ist ein toller Blog! Weiter so! Ich mag Zauberinnen 😉 Es sollte mehr geben. Aber immerhin ist dies der einzige Zauberinnenblog. Da werd ich ja ganz schwindlig….

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