Teil 4: Buchempfehlungen für Anfänger

Für alle die schon immer mal einen Trick lernen wollten, habe ich hier einige Buchempfehlungen nach Zauberthemen zusammengestellt. Neben dem Titel, gibts ein Bild mit Amazon oder Magicshop.ch-Link und einen kurzen Kommentar dazu.

Meine einzige Empfehlung für Kinder, die selbst zaubern lernen möchten:

deutsch:

Hokus Pokus Fidibus – Uwe Schenk, Michael Sondermeyer

Das einzige Werk, das die Trickbeschreibungen für Kinder verständlich erklärt. Alle anderen Zauberkästen, Kinderzauberbücher, einzelne Kindertricks, die ich jemals in der Hand hatte, haben in diesem Aspekt versagt.


englisch:

A Book of Magic for Young Magicians: The Secrets of Alkazar – Allan Zola Kronzek

Für alle englischsprachigen Kids sehr zu empfehlen. Dieses Buch ist inhaltlich noch besser als das obige, hat allerdings weniger Bilder.


Für den blutigen (erwachsenen) Anfänger:

Zaubern für Dummies – David Pogue Fantastische Einführung in die Zauberei, da einem die Denkweise eines Zauberers nahe gebracht wird. Die meisten Tricks sind richtig verblüffend, wenn man sie gut vorführt, dienen aber eher (!) der Veranschaulichung der Prinzipien als zum Aufbau eines Programms. Das Orginal ist auf Englisch.


Wer krabbeln gelernt hat, kann seine ersten zauberischen Schritte mit dem Bilderbuch der Zauberliteratur Mark Wilson’s Cyclopedia of Magic: A Complete Course wagen. Das ist eines der wenigen Zauberbücher mit wirklich vielen Bildern. Obwohl es auf Englisch ist, muss man Englisch nicht wirklich können, weil die Bilder meist selbst erklärend sind.


Wer absolut kein Englisch kann und sich weigert es zu lernen findet im Handbuch der Magie von Jochen Zmeck einen mittlerweile recht verstaubten aber deutschen 😉 Einstieg in die Zauberei.


Wie baue ich mein Programm auf und was ist sonst noch wichtig?

Ken Webber – Maximum Entertainment liest sich leicht und erwähnt viele wichtige Punkte für einen ersten Überblick.

 

Close-up:

Darwin Ortiz – Strong Magic:

viele gute, wahre und klare Worte. Das Buch geht so penibel ins Detail. Das könnte fast von einem Deutschen stammen.


 
Bühne/szenische Magie:

Eberhard Riese – Fundamente

Die Grundaussage ist in etwa deine Show soll ich in sich stimmig sein und emotional bewegen. Eberhard Riese zeigt das aus Sicht eines Theaterregisseurs, wie man das erreichen kann.


 
 

Die meiste Zauberliteratur bekommst du auch über die Fernleihe in deiner Bibliothek. Einfach mal online durchsuchen.

3 Gedanken zu “Teil 4: Buchempfehlungen für Anfänger

  1. Pingback: Frag die Zauberin: Wie geht der Trick mit … ? | Miss Ediths Zauberblog

  2. „Wer absolut kein Englisch kann und sich weigert es zu lernen findet im Handbuch der Magie von Jochen Zmeck einen mittlerweile recht verstaubten aber deutschen 😉 Einstieg in die Zauberei.“

    Verstaubt? Ich bitte dich! Das HdM ist immer noch DAS Grundlagenwerk schlechthin. Ein Fundament, auf dem man solide bauen kann. Natürlich ist es in einigen Aspekten „etwas veraltet“, aber gerade was die wichtigen Grundlagen angeht, ist alles da, was man braucht. Center tear, DS, Classic Palm … veraltet? Weiss Gott nicht!
    Man muss solch ältere Werke nur zu lesen wissen. Natürlich führt man bestimmte Dinge heute etwas anders vor und die Vorträge sind natürlich „dated“, aber wer Vorträge 1 zu 1 aus einem Zauberbuch übernimmt, sollte sich eh ein anderes Hobby suchen.

  3. Eine schöne Auswahl an Anfänger Bücher der Zauberrei.
    Besonders Modern und gut Verständlich ist Zaubern für Dummies.
    Großer Lob an die Zauberin dieses Blogs – Weiter so!

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